.. G e s c h i c h t e.. .. ..

Der Chor ist nach Gerberto di Aurillac benannt, der um das Jahr 1000 n.Chr. herum Abt im Kloster von S. Colombano zu Bobbio war und später, bekannt als Silvester II, Papst wurde.
Als Gelehrter der Astronomie, Mathematik und Philosophie aber auch der Musik war Gerberto unter anderem der Erfinder der Dampf-Orgel.
Ihm zu Ehren hat deshalb Don Michele Tosi, als er in den 60er Jahren den Chor gründete, diesen Gerberto genannt.

Im November ’98, nach zwanzigjähriger Untätigkeit, kommt es dank des beharrlichen Einsatzes einiger Ex-Chorsänger und des jungen Chordirektors Edo Mazzoni zu einer Neugründung des Chors Gerberto .

Das Repertoire der 30 Chorsänger umfaßt traditionelle Lieder aus den Bergen, internationale Folklore und Lieder moderner Autoren, die vom Chordirektor neu arrangiert und harmonisiert wurden. Er orientiert den Chor auf ein Musikgenre hin, das in der Lage ist verschiedene Generationen, darunter auch die Jüngsten, anzusprechen.

Zu seinen wichtigsten Erfahrungen zählt der Chor heute seine Teilnahme an zwei bedeutenden Konzerten in Ybbs (Östereich), Bobbios Partnerstadt (im Juni 2001, November 2002 und im September 2004).

Außerdem trat der Chor im Kurzfilm „Il Maestro del Coro“ (Der Chorleiter) auf, der unter der Regie von Marco Bellocchio, während des Festivals „Fare Cinema“, in seiner Geburtsstadt gedreht und in Turin auf dem Festival „Torino Film Festival 2001“ vorgeführt wurde.

Der Chor organisiert die Chorfestivals "Salve o mia montagna" (Gegrüßt seid Ihr, oh meine Berge), "Cori nel Chiostro" (Chöre im Kloster) und "Concerto di S. Stefano". Ferner nimmt er an verschiedenen Veranstaltungen und Konzerten teil.

Im August 2004 der Chor produzierte sein erstes Audiocd "Voci Suoni Poesie“.